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01. Februar 2018

Rot/Grün seit Nationalratswahl vom 15.10.2017 auch im Bezirk nachhaltig unter Schock auch im Bezirk nachhaltig unter Schock

Bezirksrat Andreas BRAZDA

Schwer angeschlagen torkelt die vereinigte Linke auch noch 3 Monate nach dem Urnengang durch die alltägliche Kommunalpolitik in unserem schönen Floridsdorf. Gerade die ohnehin nur mehr mit einem letzten Aufgebot von 4 Mandataren im Bezirksparlament vertretenen Grünen dürften nach dem Parlamentsrauswurf der Mutterpartei nunmehr führungslos in einer Art resignativem Schockzustand verharren und die Beschickung der regelmäßigen Ausschuss- und Kommissionssitzungen nur mehr sporadisch oder gar nicht vornehmen. So glänzten die Grünen bereits unmittelbar nach der Wahl bei Sitzungen des Finanzausschusses (20.10.2017) und des Bauausschusses (30.10.2017) durch UNENTSCHULDIGTE Abwesenheit, was sich in weiterer Folge zumindest insofern konsolidierte, als man die nachfolgenden Sitzungen der Verkehrskommission (31.10.2017) und wiederum des Finanzausschusses (13.12.2017) wenigstens entschuldigt ausfallen ließ.

Wer sich mit Jahreswechsel Besserung und Normalisierung in der Kommunalpolitik des 21. Bezirkes erhoffte, wurde freilich rasch auf den Boden der (grünen) Realität zurückgeholt. Denn gleich der 1. Sitzung im neuen Jahr, einer ausschließlich wegen 4 Grüner Anträge einberufenen Verkehrskommission (9.1.2018), blieben die Grünen wiederum UNENTSCHULDIGT fern, was insbesondere bemerkenswert ist, weil 4 ebenfalls geladene Experten und Beamte des Magistrats somit unverrichteter Dinge wieder abziehen mussten. Selbiges galt natürlich auch für alle Mandatare der anderen Parteien, weil die Sitzung schließlich nach ca. 15-minütiger Wartezeit in Ermangelung eines grünen Präsentators auf 23.1.2018 verschoben wurde. Gerade für die stets moralisierende selbst ernannte Kontrollpartei ein interessanter Zugang im Umgang mit öffentlichen Steuergeldern, die in diesem Falle geradezu mutwillig für die sinnlose Arbeitszeitvernichtung von Büromitarbeitern, Magistratsbeamten und Bezirksmandataren verantwortlich zeichnen. Da kann es für den Bürger und Wähler auch keine Rechtfertigung sein, dass diese in Selbstauflösung begriffene Links-Linke Chaos-Truppe am gleichen Tage andernorts eine Klubklausur zu Krise und Parteisanierung abgehalten hatte und diesem Selbstfindungsworkshop offensichtlich gegenüber Kommissionssitzungen, Terminplanung oder effizienter Nutzung öffentlicher Gelder der Vorzug gegeben wurde.

Übertroffen wurde dieser Schabernack nur mehr von SPÖ-Bezirksvorsteher Papai, der in der Bezirksvertretungssitzung vom 13.12.2017 für den unfreiwillig komischen Höhepunkt des Bezirks-Polit-Jahres sorgte. In völliger Unkenntnis der eigenen Ausschuss- und Kommissionsmitgliederstärke, musste Papai sogar von einem freiheitlichen Bezirksrat in öffentlicher Rede aufgeklärt werden, dass seine SPÖ in allen Ausschüssen und   Kommissionen mit 6 Mitgliedern die Oberhoheit innehätte und nicht, wie Papai vorher lautstark während der Sitzung gemutmaßt hatte, mit nur 5 SPÖ-Mitgliedern eine Parität zur FPÖ mit ebenfalls 5 Mitgliedern gegeben wäre.

Sicherlich einzigartig in Wiens Geschichte, wenn ein Bezirksvorsteher nach 2jähriger (!) Amtszeit die Anzahl seiner eigenen SPÖ-Abgeordneten in Ausschüssen und Kommissionen nicht korrekt benennen kann. Tröstlich immerhin, dass SPÖ-Papai schließlich nach erfolgter öffentlicher FPÖ-Belehrung unter emsiger Hilfe seines Büroleiters und nach aufgeregtem Studium der Geschäftsunterlagen noch während der laufenden Sitzung zum aktuellen Wissensstand verholfen werden konnte, was er auch mit einer folgenden öffentlichen Entschuldigung seines Unwissens zum Ausdruck brachte.

Zumindest auf ihre Systemmedien können sich Papai und Freunde weiterhin verlassen, denn  während eben diese höchst peinliche Skurrilität aus dem Leben eines aktiven SPÖ-Bezirksvorstehers keinerlei Eingang in die Berichterstattung fand, war sich die Wiener Bezirkszeitung/Floridsdorf nicht  einmal zu schade, bloß der Ablenkung halber aus einer FPÖ-Ablehnung des Budgets 2018 einen „Eklat“ herbei zu konstruieren. Die Linke Vernetzung funktioniert also weiterhin, denn welcher halbwegs ernst zu nehmende Redakteur ließe sich solch einen Klassiker entgehen?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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