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07. September 2021

Nächster Schritt zur Verbauung des Donaufeldes wurde heute gesetzt

Das Mammut-Bauprojekt am Donaufeld, im 21. Wiener Gemeindebezirk, steht kurz vor der Realisierung. In der heutigen Ausschusssitzung für Stadtplanung wurde die Baubewilligung für den sogenannten „Bauplatz C“ beschlossen. Dort soll ein siebenstöckiges Objekt mit 45 Wohneinheiten und Büroräumlichkeiten entstehen, in der geplanten Tiefgarage sind jedoch lediglich 20 Stellplätze vorgesehen: „Dieses ganze Bauprojekt Donaufeld wird einmal mehr zum sozialistischen Bau-Supergau“, ist der freiheitliche Landtagsabgeordnete und Floridsdorfer Bezirksparteiobmann Wolfgang Irschik sicher.

Generell fehlen bei den „Bauplätzen A-D“ (212 Wohneinheiten, Gewerbeflächen und Büros) die Parkmöglichkeiten - es werden nur 93 (!) Stellplätze angedacht.

„Nicht nur, dass hier wieder alles gegen den Autofahrer gerichtet ist und es bis heute kein adäquates Gesamtverkehrskonzept gibt, wird das Stadterweiterungsgebiet Donaufeld zur Gänze von uns Freiheitlichen abgelehnt“, betont Irschik einmal mehr. Denn für die Errichtung von rund 6000 Wohnungen soll eine Fläche von 60 Hektar versiegelt und verbetoniert werden. Hinzu kommt eine enorme Gewässerbelastung der Alten Donau. „So zu bauen entspricht weder sinnvollen Klimaschutzmaßnahmen noch dem Baustandard des 21. Jahrhunderts.“

 

Zur Erinnerung: Die FPÖ-Floridsdorf präsentierte bereits 2017 eine Stellungnahme gegen dieses Monsterprojekt und fand auch eine Mehrheit gegen die Stimmen von SPÖ und Grünen in der Bezirksvertretung. In Folge wurde im Wiener Gemeinderat dieser Beschluss mit rot-grüner Mehrheit gekippt, die Neos, nunmehriger Koalitionspartner unterstützen das Vorhaben gegen den Willen der Floridsdorfer ebenfalls.

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