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23. August 2018 | Arbeit und Soziales

Alkoholverbot am Franz-Jonas-Platz, ein Gebot der Stunde

LAbg GR Michael NIEGL

 

Die Forderung nach einem Alkoholverbot am Franz-Jonas-Platz besteht seit langem und wird von uns Freiheitlichen seit Jahren gestellt. Seitens der SPÖ war man aber, bis vor kurzem, nicht wirklich an einer Umsetzung interessiert.

Erst jetzt, da man durch die Umsetzung des Alkoholverbotes am Praterstern erkannt hat, dass diese Maßnahme Wirkung zeigt, hat offenbar auch die Bezirks SPÖ Gefallen daran gefunden.

Es ist immer wieder herzerfrischend, wenn sich Bezirksvorsteher Georg PAPAI (SPÖ) hinstellt und in seiner unvergleichlichen Art Freiheitliche Forderungen zum Besten gibt, welche er und seine Genossen jahrelang nicht umsetzen wollten und diese sogar offen bekämpft haben.

Oft wurden unsere Anträge zum Alkoholverbot vom SPÖ-Vorsitzenden der Bezirksvertretung erst gar nicht zugelassen, und die einzige Initiative der SPÖ war die Formulierung schwammiger Willensbezeugungen und die Einberufung einer Arbeitsgruppe, welche bis dato keine besonderen Ergebnisse vorweisen kann.

 

Dieser Arbeitskreis „Franz-Jonas-Platz“ besteht seit 2014 - seither hat sich leider nicht viel verändert - die Alkoholiker-Szene ist nach wie vor präsent, die alkoholbedingten Gewaltdelikte sind weiter zu verzeichnen, dafür hat sich die Drogenszene etabliert und der Platz wird mittlerweile auch immer mehr von der Bettel-Mafia und Jugendbanden in Anspruch genommen. Dies ist auch nicht weiter verwunderlich, da die Vorschläge von uns Freiheitlichen durch die Bezirks-SPÖ als nicht durchführbar und nicht zweckmäßig abgetan wurden. Stattdessen wurde von SPÖ und Grünen der Einsatz von Sozialarbeitern der verschiedensten Vereine (sogenannten „Street-Worker“) durchgesetzt.

 

Das Ergebnis ist, dass sich die Menschen, welche berufsbedingt jeden Tag über den Franz-Jonas-Platz gehen müssen um mit den öffentlichen Verkehrsmitteln in die Arbeit zu gelangen, mehr und mehr unwohl fühlen. Insbesondere Frauen und ältere Personen haben regelrecht Angst und diese Furcht ist durchaus begründet.

 

Die einzig positive Entwicklung am Franz-Jonas-Platz war die Einführung der sogenannten „600er-Streife“ der Exekutive und dies ist, wenig überraschend, auf Initiative der Floridsdorfer Freiheitlichen zurückzuführen, da dieser Vorschlag von KO Thomas BERL eingebracht wurde.

 

Sonst hat sich leider nicht viel zum Besseren verändert, denn die mehr oder weniger hohe Präsenz unterschiedlichster „Streetworker“, hat den Zustand des Platzes und der vorhandenen Alkoholiker-Szene nicht verändert aber viel Geld gekostet.

 

Wir Freiheitliche stellen daher als einzige Partei wirklich glaubhaft folgende Forderungen:

· Ein Alkoholverbot am Franz-Jonas-Platz.

· Eine Kameraüberwachung.

· Eine eigene Polizeiinspektion direkt am Platz.

· Verstärkte Betreuung durch die MA 48 und „Waste Watcher“.

Genau wie in der Bundesregierung wollen wir Freiheitliche auch in Wien Verantwortung übernehmen und anders als die SPÖ nicht nur Reden, sondern Maßnahmen zum Wohle der Bürger umsetzen.

Es bedarf in Wien und somit auch in Floridsdorf dringend Veränderungen, welche aber nur durch eine   starke FPÖ umgesetzt werden können.

 

 

 

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